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Gregorianum

05 - Renczes Philipp - Wie kann man eine Wasserscheide verschieben ?

Nuovo

PHILIPP G. RENCZES, S.I
«Wie kann man eine
Wasserscheide verschieben?»

ZUSAMMENFASSUNG

Was hat es damit auf sich, dass in der Frage der Verhältnisbestimmung von Natur und Gnade eine große Zahl der Beiträge in Gregorianum es über Jahrzehnte hindurch darauf
abgesehen hat, ausgerechnet dem Bedeutungsgehalt der natura pura zu seinem Recht zu verhelfen und dies obschon einer allgemein geteilten Vorsicht gegenüber mutmaßlichen
Neuauflagen einer «Stockwerktheologie» und jeglichen Formen von Extrinsizismus? In einem ersten Schritt versucht dieser Artikel, mit Hilfe der als «klassisch» zu geltenden Ansätze Ch. Boyers und J. Alfaro, eine gleichsam «Gregorianum-mäßige» Geisteshaltung herauszuarbeiten, die in der ausdrücklichen Dehnung des «natura pura» — Begriffs die plausiblere Grundlage für eine Gnadentheologie sieht. Ein zweiter Schritt — nunmehr
in besonderer Weise von Maximus Confessor inspiriert — stellt Zusammenhänge
zwischen christologischen und anthropologischen Aussagen in ein neues Licht, was den
Blick auf aktualisierte Zugänge zum Kontroversbegriff und seinen Implikationen für
das Verständnis von Gnade und Freiheit freizulegen verspricht.
Stichwörter: natura pura, Gnadenlehre, Teleologie, Sehnsucht

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PHILIPP G. RENCZES, S.I
«Wie kann man eine
Wasserscheide verschieben?»

ZUSAMMENFASSUNG

Was hat es damit auf sich, dass in der Frage der Verhältnisbestimmung von Natur und Gnade eine große Zahl der Beiträge in Gregorianum es über Jahrzehnte hindurch darauf
abgesehen hat, ausgerechnet dem Bedeutungsgehalt der natura pura zu seinem Recht zu verhelfen und dies obschon einer allgemein geteilten Vorsicht gegenüber mutmaßlichen
Neuauflagen einer «Stockwerktheologie» und jeglichen Formen von Extrinsizismus? In einem ersten Schritt versucht dieser Artikel, mit Hilfe der als «klassisch» zu geltenden Ansätze Ch. Boyers und J. Alfaro, eine gleichsam «Gregorianum-mäßige» Geisteshaltung herauszuarbeiten, die in der ausdrücklichen Dehnung des «natura pura» — Begriffs die plausiblere Grundlage für eine Gnadentheologie sieht. Ein zweiter Schritt — nunmehr
in besonderer Weise von Maximus Confessor inspiriert — stellt Zusammenhänge
zwischen christologischen und anthropologischen Aussagen in ein neues Licht, was den
Blick auf aktualisierte Zugänge zum Kontroversbegriff und seinen Implikationen für
das Verständnis von Gnade und Freiheit freizulegen verspricht.
Stichwörter: natura pura, Gnadenlehre, Teleologie, Sehnsucht

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